Seit 2008 sorgt Les Passions de l’Ame, Berns Orchester für Alte Musik, unter der künstlerischen Leitung der Geigerin Meret Lüthi für frisches Hinhören. Lebendige Interpretationen auf historischem Instrumentarium sind das Markenzeichen des internationalen Orchesters mit Sitz in Bern, das «frischen Wind in den mitunter spröden Klassikbetrieb bringt» (Berner Zeitung 2010).

Höhepunkte feierte «das berühmteste Barockensemble der Schweiz» (24 heures 2016) beim Concentus Moraviae (2018), den Schwetzinger Festspielen (2018), dem Internationalen Bachfest Schaffhausen (2018), mit der inszenierten «Marienvesper» in Kooperation mit dem Luzerner Theater (2017), beim London Festival of Baroque Music (2017), bei den Tagen Alter Musik Regensburg (2018 und 2016), beim Lucerne Festival (2015), beim London Handel Festival (2015), beim Festival Oude Muziek Utrecht (2014), den Feierlichkeiten der Kulturhauptstadt Riga (2014), im Concertgebouw Brugge (2015 und 2013) sowie in Konzerten mit Kristian Bezuidenhout, Simone Kermes, Nuria Rial, Carolyn Sampson, Dorothee Oberlinger und Hans-Christoph Rademann.

Die MusikerInnen von Les Passions de l’Ame sind international tätige Spezialisten für Alte Musik und arbeiten sowohl als Solisten, als Kammermusiker, als Orchestermusiker, wie auch als Dozenten für Institutionen wie das Freiburger Barockorchester, das Belgian Baroque Orchestra Ghent B’Rock, das Konservatorium Antwerpen oder die Hochschule der Künste Bern.

Mit spritzigen Programmkreationen wie «Passion Attacks», «Die Sieben Todsünden» oder «PASTAcaglia» weckt das «Barockensemble der Spitzenklasse» (Schaffhauser Nachrichten 2012) in seiner eigenen erfolgreichen Berner und Lausanner Konzertreihe «Alte Musik? – Ganz neu!» (« Musique ancienne ? – Un nouveau regard ! ») die Neugierde auf unbekanntes und bekanntes Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts.

Der Name des Orchesters verweist auf einen Aufsatz von René Descartes aus dem Jahre 1649. Darin spricht der Philosoph von der Leidenschaft, die zwischen Körper und Seele vermittelt. Genau in dieser Vermittlerfunktion sieht das Ensemble auch die Musik und macht im Konzert «les passions» zum unmittelbaren Erlebnis.

Radiostationen in ganz Europa übertragen regelmässig die Konzerte von Les Passions de l’Ame (u.a. SRF 2 Kultur, Deutschland Radio Kultur, Espace 2, BBC, BR, WDR, SWR, Latvijas Radio, concertzender.nl). Die drei CDs «Spicy» (2013), mit dem Diapason d’or ausgezeichnet, «Bewitched» (2014), mit dem Supersonic Award geehrt, und «Schabernack » (2017), ebenfalls mit einem Diapason d’or prämiert, erschienen beim Label Sony Music Switzerland (dhm).

Les Passions de lAme Foto Guillaume Perret